Petra Schönberner

Psychologische Psychotherapeutin

Lehrtätigkeit

Seit 2017 Dozentin für Psychopathologie (Trauma) und Mutter-Kind-Interaktion an der Michaelis-Hebammenschule des UKSH, Kiel.

Von 2004 – 2012 Dozentin u.a. für Psychologie und Psychopathologie an der Hebammenschule des IbBG Vivantes Berlin.

Bis 2013 Dozentin am  Weiterbildungsinstitut Vivantes Berlin.

2013 Dozentin im Curriculum für Familienhebammen in Minden (NRW).

Bis 2011 Lehrauftrag für Klinische Psychologie an der Evangelischen Hochschule Berlin.

1998 – 2010 Hebammenfortbildungen u.a. für den Berliner Hebammenverband.

Diverse Vorträge u.a. auf Hebammentagungen, in der Havellandklinik, auf dem Perinatal- und dem Gynäkologenkongress.


Themen

Psychische Erkrankungen in der Peripartalzeit (und Kinderschutz), Mütterliches Geburtstrauma, Traumasensibler Umgang in der Geburtsilfe, Mutter-Kind-Interaktion und Entwicklungspsychologie, Psychodynamische Aspekte der Mutter-Kind-Interaktion, Bindungsforschung, Regulationsstörungen in der frühen Kindheit, Psychoonkologie, Krisenintervention, Häusliche Gewalt.

Beispiele:

  • Spezifische Aspekte in der Betreuung von psychisch kranken Müttern unter Berücksichtigung der Mutter-Kind-Interaktion. Erkennen von psychischen Störungen und Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung.

Anhand von aktuellem Forschungsstand und Fallbeispielen sollen Handlungsmöglichkeiten und Potentiale der geburtshilflich Tätigen aufgezeigt werden: Erkennen psychischer Störungen, Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung, Eltern-Kind-Interaktion und –Kommunikation, ambulante und stationäre Behandlungsmöglichkeiten.

  • Peripartale Begleitung von sexuell und geburts-traumatisierten Frauen. Mutter-Kind-Beziehung und traumasensibles Vorgehen in der Geburtshilfe.

Ein erlebtes Trauma kann unter Geburt zu einer dissoziativen Schutzreaktion der Frau führen oder im postpartalen Mutter-Kind-Kontakt zu einer gestörten Interaktion. Auch die Geburt des Kindes kann traumatisch erlebt werden. Wie kann die Hebamme/Ärztin Frauen traumasensibel begleiten, um eine (Re-) Taumatisierung zu vermeiden, und wie kann sie einer sekundären Traumatisierung ihrer eigenen Person vorbeugen?

  •  Mutter-Kind-Interaktion

Hebammen, Krankenschwestern, ÄrztInnen, PsychologInnen u.a. begleiten in unterschiedlichen Situationen Säuglinge und ihre Mütter/Väter. Was können sie anhand der Interaktion ablesen? Welche Interaktionen sind als prognostisch günstig, welche als ungünstig einzustufen und welche Konsequenzen können daraus geschlossen werden? Eltern-Kind-Interaktion und deren Einfluss auf die neurobiologische und psychologische Entwicklung des Kindes, Kinderschutz.